B wie Butt
Mittwoch, 5. Mai 2010
Bundestrainer Joachim Löw wird nun Jörg Butt von den Bayern als dritten Torhüter für die WM in Südamerika nominieren. Jens Lehmann, den Löw schon lange nicht mehr berücksichtigte, gab Butt nun einen Rat:
Wenn ich Butt wäre, würde ich mich nicht hinter Neuer und Wiese auf die Bank setzen wollen. Butt hat eine gute Saison gespielt und er hat ja auch Ansprüche.
Nun Herr Lehmann. Zu einem herausragenden Sportler gehört mehr, als nur einer der Besten zu sein. Das bedeutet auch zu wissen, für die Mannschaft zu kämpfen, wenn man dafür berufen wird. Selbst wenn es bedeutet, als zweiter oder dritter Torhüter seine Aufgabe zu erfüllen. Denn eine Fußballmannschaft besteht nicht nur aus 11 Spielern, die auf dem Platz stehen. So wie Oliver Kahn, der sich selbst noch einmal ein Denkmal setzte, als er sich als Nummer Zwei zur WM 2006 hinter Lehmann auf die Auswechselbank setzte und im Achtelfinale vor dem entscheidenden Elfmeterschießen Lehmann anfeuerte. Aber Lehmann ist mit dieser Aussage weit von einer herausragenden Persönlichkeit entfernt. Und deswegen revidiere ich meine Aussage von gestern und freue mich umso mehr für Jörg Butt.
A wie Adler
Dienstag, 4. Mai 2010
René Adler fällt nun doch für die Fußball-WM aus. Das berichtet zumindest SPON. Nun will ich nicht an dem Wahrheitsgehalt des Berichtes zweifeln, doch der Spiegel scheint der Bild Konkurrenz machen zu wollen. Nicht anders lässt sich der Anfang von dem Teaser des Beitrags erklären:
"Schock für Bundestrainer Joachim Löw: Er muss die WM ohne Torwart René Adler planen."
Der arme Löw musste wohl ins Krankenhaus eingeliefert werden, so hat ihn die Nachricht getroffen. Wobei, jetzt verstehe ich. Der Schock kam nicht durch die Absage Adlers, er kam dadurch, weil Jogi Löw sich nun erneut für eine Nummer Eins entscheiden muss. Bei SPON sind sie ja ganz clever.
Jetzt ist außerdem noch Platz für Jens Lehnmann, der als dritter Torhüter sowieso nicht spielen wird, jede Menge Turnier-Erfahrungen mitbringt und dem ich auch Vertrauen würde, falls der Notfall doch eintreffen und er spielen sollte. Jörg Butt, Roman Weidenfeller und Frank Rost würd ich das auch zutrauen, bringen aber keine WM oder EM Erfahrungen mit. Und mal ganz davon abgesehen sorgt der Lehmann für Stimmung, wenn er vor dem Anpfiff des WM-Finales erst mal den Rasen besprengeln wird.
Boobquake-Day
Montag, 26. April 2010
Heute ist Boobquake-Day! Mit ein bisschen Neid schielen die deutschen Männer nach Amerika. Denn dort hat Jen McCreight zum Protest aufgerufen, und zwar mit den schärfsten Waffen einer Frau. Da sie die Lehren eines muslimischen Kleriker für irrwitzig hielt (unzüchtig gekleidete Frauen verursachen Erdbeben), wollte sie in einem angemessenen Rahmen antworteten: Die Frauen sollten alle so unzüchtig wie möglich gekleidet sein, und damit beweisen, dass Brüste nun mal keine Erdbeben auslösen. Ich hätte mir dieses Experiment glatt mal angeschaut, aber nicht in Kalifornien ... Experten warten dort schon seit geraumer Zeit auf "The Big One" ...
Oh, noch drei Worte an unsere Feministinnen, die diese Aktion verurteilen: Get a Life!
Strafe - welche Strafe?
Freitag, 9. April 2010
Dass Fußballspieler als Vorbilder gelten, da sind sich alle einig. Dass Fans nicht randalieren oder zuschlagen dürfen, da auch. Nachdem der Hamburger Paolo Guererro einem Zuschauer eine volle Plastikflasche ins Gesicht geworfen hat, wurde er vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit einer Sperre von fünf Punktspielen belegt, was bedeutet, dass sich die restliche Saison für den Peruaner gegessen hat. Egal welche Worte zwischen dem Zuschauer und Fußballspieler gefallen sind, ist das Urteil noch recht milde, dass Guererro in der laufenden Saison kein Punktspiel mehr bestreiten wird, aber ausreichend. Allerdings will nun der HSV und der Spieler das Urteil nicht akzeptieren und anfechten - traurige Vorbilder.
Spekulanten
Mittwoch, 31. März 2010
Fefe zeigt eine positive Seite von Google StreetView. Nun, zwar hat er nicht unrecht. Aber jeder, der an der Börse agiert, will nur nicht das Gesicht der Auszubeutenden sehen. Ich hätte mich eher über verprellte Anleger gefreut, als den Crash einer wohl nicht wirklich existierenden Firma. Either way, in diesem Fall gewinnt, bzw. verliert entweder die Pest oder Cholera.
Wenn Schweine sich streiten
Dienstag, 9. Februar 2010
Champions League = Nationalspieler
Freitag, 18. Dezember 2009
Schalkes Torhüter schiebt sich eine nette Begründung zurecht, um eventuell doch von Schalke weggehen zu können:
Nur gut das Robert Enke mit Hannover 96 jahrelang in der Champions League vertreten war ...Mein Ziel, Nationaltorwart zu sein, kann ich dauerhaft nur verwirklichen, wenn ich Champions League spiele. Jeder macht sich Gedanken um seine Karriere, auch ich
Van Gaal vs. FC Bayern München
Freitag, 20. November 2009
Wenn der FC Bayern Louis van Gaal wirklich entlassen sollte, dann verlieren sie einen der besten Trainer, die sie seit Jahren hatten. Aber Hoeneß hat da seine eigene Philosophie. Dass die Bayern schon längst (lange vor van Gaal) Mittelmaß sind, schmeckt halt nicht besonders gut. Und das Spieler wie Toni ihren Ego-Trip ausleben dürfen, ist schlechte Vereinsführung. Dass Toni erst so unflätig gegenüber van Gaal geworden ist, kann man der Führung vom FC Bayern ankreiden. Mit ihrer Politik gaben sie ihrem Trainer schlechte Startbedingungen, und da sie selbst keine Ruhe und Kontinuität in den Verein bringen konnten, kann es der Trainer erst recht nicht schaffen. Viel Glück beim weiteren Verheizen von Trainer. Irgendwann will nur noch der Durchschnitt zu euch kommen, wenn ihr weiter mit den Trainer so umgeht, wie bisher. Denn dann sind sich die guten Trainer zu schade für euch. Also, gewöhnt euch am besten schon an den Durchschnitt.
Guten Morgen
Sonntag, 15. November 2009
Manchmal wacht man auf und ist noch ein wenig knautschig von der Nacht, und nichts scheint den Morgen so richtig zu erhellen. Da kommt einem die richtige Meldung gut gelegen. Ein 34-jähriger Fahrer aus den USA versenkte seinen 2 Millionen teuren Sportwagen. Manchmal meint SPON es richtig gut mit mir. Ja, ein wenig Schadenfreude ist dabei. Aber hauptsächlich fühle ich mich bestätigt, dass man guten Stil nicht kaufen kann.
Uli Hoeneß Selbstüberschätzung
Donnerstag, 12. November 2009
"Ich stecke keinen Zeitrahmen. Mir geht es darum, dass er und die Mannschaft es schaffen, dass es Fortschritte gibt. Das beurteilen wir"
Diese Worte stammen von keinem anderen als vom Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß. Sicherlich mag er mit der Saison unzufrieden sein. Und sicherlich müssten die Bayern gefühlte 10 Plätze in der Tabelle weiter vorne stehen. Aber inzwischen sind sie auf den 8. Platz abgerutscht. Philipp Lahm hatte ja schon angedeutet, welche Schwierigkeiten es zur Zeit bei Bayern gibt. Und Hoeneß gießt sich selbst Öl ins Feuer wenn er meint, dass die Bayern schon immer von 2 - 3 Spielern abhängig und die anderen demnach Mitläufer gewesen waren.
Also wenn das wirklich so ist, dann kann Louis van Gaal auch nichts für die stümperhafte Leistungen seiner Spieler, da er die Verletzten nicht selbst kaputt getreten hat.
Und Lahm hat Recht: Einige Spieler kamen auf Wunsch von Klinsmann, Hoeneß und anderen, die nichts mit der jetzigen Taktik zu tun haben. Nun soll van Gaal die Fußballer bei Laune halten, weil durch die verfehlte Einkaufspolitik 4 erstklassige Stürmer (gut, 3 - Gomez wird eh überschätzt) auf einen Platz kommen, wenn alle Spieler fit wären. Gomez war der größte Missgriff, noch schlimmer als einst Emilian Kostadinov.
Gomez runter zu den Amateuren in die 3. Liga und Toni (oder Klose) weg, und noch einen neuen Mittelfeldspieler dazu holen, der in das neue System hineinpasst. Und viola, die Bayern werden wieder den deutschen Fussball dominieren. Fehler zugeben war noch nie die Stärke eines Menschen ...
Altes Prinzip, Neue Richtung - Simone Thomallas Neuer
Donnerstag, 12. November 2009
Nachdem sich Simone Thomalla und Rudi Aussauer medienwirksam getrennt hatten, hat sich die Schauspielerin einen Neuen geangelt. Dabei scheint die 44-Jährige wieder nach dem gleichen Prinzip ausgesucht zu haben, welches Sie schon bei Assauer angewendet hat. Zwar ist ihr Neuer kein Knacker mehr, Dafür aber ein junger Hüpfer, angeblich Handball-Nationaltorwart Silvio Heinevetter, ganze 25 Jahre alt ... äh ... jung. Aber Vorsicht, Thomalla hat da ja noch eine Tochter, genau im Alter ihres neuen Lovers ... . Ein Schelm wer dabei Böses denkt.
Tyson ganz der Alte
Donnerstag, 12. November 2009
Auf dem Flughafen von LA schlug der ehemalige Boxweltmeister einen Fotografen nieder. Der Paparazzo ging nach nur einem Schlag auf den Ringboden ... äh ... Flughafen-Boden nieder, weil dieser Tyson, dessen Frau und Kind ablichten wollte. 3 .. 2 .. 1 .. Out!
Eigentlich mag ich den Schläger ja überhaupt nicht. Aber hoffentlich hat der Fotograf es mal so richtig klingeln gehört, und damit meine ich nicht die Ringglocke.
Warum Klimaschutz?
Mittwoch, 11. November 2009
Dass Russland verwundert schaut, wenn man sie nach Klimaschutz fragt, ist doch eigentlich ganz logisch, wenn man bedenkt, dass dort jede Menge Bodenschätze vermutet werden ...
Schmückt sich einer mit falschen Federn?
Montag, 9. November 2009
Da scheint das Gedächtnis des französischen Staatspräsidenten ihm einen Streich gespielt zu haben. Denn er selbst glaubt, am 9. November abends mit Alain Juppé an der Mauer in Berlin gestanden zu haben, um mit Spitzhacke bewaffnet Beton aus dem Grenzwall heraus zu schlagen. Hätten wir mal noch weitere zwanzig Jahre gewartet, dann wäre es Nicolas Sarkozy höchstpersönlich gewesen, der die Mauer niedergerissen hat, mit bloßen Händen ...
Der kleine Lahm ganz groß
Montag, 9. November 2009
Christoph Biermann hat auf SPON eine äußerst treffende und lesenswerte Analyse zur Kritik Philip Lahms am FC Bayern München geschrieben. Einzig fehlt nur, zumindest erwähnt, die Kritik an Lahm, dass er mit seiner Kritik zuerst an die Öffentlichkeit ging, und nicht mit seinen Vorgesetzten, dem Trainer oder Vorstand darüber gesprochen hat. Das hätte vielleicht Missverständnisse ausgeräumt.
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